Tourismus

„Auf den ersten Blick wirken wir Rathenower für Gäste etwas mürrisch und zugeknöpft. Sind die Besucher dann erst einmal mit uns ins  Gespräch gekommen, dann ist schnell zu erkennen, dass wir doch anders ticken und wir nicht nur gute Gastgeber sind, sondern mit uns auch das bekannte „Pferd stehlen kann“.“

 

Aus meiner eigenen Erfahrung im Rahmen der Städtepartnerschaften weiß ich, dass ganz viele Gäste aus anderen Regionen immer wieder gerne zu uns kommen, weil wir herzlich, freundlich und liebenswert sind und unsere Kulturlandschaft entlang der Havel eine große Anziehungskraft auf nationale und internationale Besucher hat.

 

Die Zeit für nachhaltige touristische Konzepte ist eine Chance für das westliche Havelland.

 

In meiner Funktion als Pressesprecher war ich auf städtischer Seite für die Kommunikation und Außendarstellung der Landesgartenschau mit verantwortlich. Die Bundesgartenschau habe ich als Vertreter der Verwaltung und des Bürgermeisters in allen Belangen unterstützt. Die Resonanz auf diese Veranstaltungen war überragend und macht sich bis heute positiv bemerkbar. Alljährlich steigt die Zahl der Gäste in der Stadt und Region.

 

Insbesondere müssen dem Fahrrad- und Wassertourismus in den vor uns liegenden Jahren besondere Beachtung geschenkt werden.

 

Durch die Motorisierung sind die Reichweiten mit einem E-Bike bzw. Pedelac gestiegen, so ist es aus meiner Sicht notwendig, mit den umliegenden Kommunen stärker zu kooperieren. So sollte z.B. gemeinsam mit den Städten und Gemeinden des Westhavellandes die bisher bestehende Infrastruktur ausgebaut und somit für Radfahrer attraktiver gestaltet werden.

 

Die Zunahme des touristischen Schiffsverkehrs in den letzten Jahren zeigt klar, dass die Havel und der Hohennauner- und Ferchesarer See attraktiv für Bootsfahrer sind. Wir werden als Urlaubsregion überregional wahrgenommen und so erwarten die Gäste auch ein entsprechendes Angebot bei uns im Westhavelland. Die dabei bestehende Struktur muss erhalten bleiben, aber es muss auch einen sorgfältigen, nachhaltigen Ausbau geben, um weitere touristische Highlights zu entwickeln.

 

Ein ebenso bedeutender Punkt für mich, als ihr zukünftiger Bürgermeister, ist die Schaffung von neuen Wohnmobilstellplätzen in der Stadt. Auch hier nimmt die Zahl der Gäste stetig zu und so ist ein geordnetes Angebot wichtig um das „wilde Camping“ irgendwo in der Stadt und den Ortsteilen zu unterbinden.