Umfrage Pendler

Umfrage erfolgreich abgeschlossen

Taktverdichtung ist das gewünschte Ziel

Als Bürgermeisterkandidat gehören die Themen Wirtschaft und Mobilität zu meinen Schwerpunkten. Aus diesem Grund interessiere ich mich auch dafür, um mein zukünftiges Handeln daraus abzuleiten, wie sich die Pendlersituation in Rathenow darstellt. 

 

Am Freitag, dem 17. Dezember 2021, nutzte ich dazu die Morgenstunden aus, um am Rathenower Hauptbahnhof eine Umfrage bei den Bahnfahrern zur Pendlersituation zu starten. 

 

Die Umfrage ist mittlerweile abgeschlossen und die Ergebnisse der Befragung liegen ausgewertet vor.

 

Die Umfrage wurde 172 mal angeklickt, 60 Personen beteiligten sich und beantworteten die Fragen. Die Teilnahmerate beträgt 34,9 %. 

 

 

Auf die einzelnen Fragen antworteten die Teilnehmer wie folgt:

 

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Pendlersituation?

 

Mit „sehr zufrieden“ 3,33 %, mit „zufrieden“ 53,33 % und mit „unzufrieden“ 43,33 %. 

 

Wollen Sie mittelfristig (innerhalb der nächsten zwölf Monate) etwas an Ihrer Pendlersituation ändern?

 

„Ich möchte meinen Arbeitsplatz näher am Wohnort suchen.“ beantworteten 33,33 % mit ja.

„Ich möchte näher an meinem Arbeitsplatz wohnen.“ wurde von 16.67 % mit ja beantwortet. 

55 % wollen nichts an der Situation ändern und beantworteten die Frage mit nein.

 

 

Darauf aufbauend wurde die Frage gestellt, „Wenn ja (Arbeitsplatz näher am Wohnort), was muss Ihr künftiger Arbeitgeber Ihnen bieten, dass Sie in Rathenow arbeiten?“

Es handelte sich hierbei um eine offene Frage, mehrere Antworten und eigene Kommentare waren möglich. 

 

87,76 % der Befragten wünschen sich von ihrem künftigen Arbeitgeber ein entsprechend tarifliches Gehalt. 

46,94 % der Teilnehmer wünschen sich familienfreundliche Arbeitsbedingungen und 34,69 % eine gute berufliche Weiterentwicklung. 

 

Die Mehrheit der Befragten wünschte sich bei den Kommentaren ganz klar eine Taktverdichtung von und nach Berlin, bzw. den Halt eines IC zu den Hauptverkehrszeiten. Das ist Grund für mich weiter an diesem Punkt zu arbeiten, denn die aktuelle geplante Umsetzung durch den Ausbau der Bahnstrecke erst zum Jahr 2040 ist für mich nicht akzeptabel.  

Weiterhin beklagten einige die vielen Zugausfälle und Zugverspätungen, da dies dann sehr oft zu einem verspäteten Arbeitsbeginn führe. 

Mehrere Teilnehmer gaben die teilweise schlechte Telefon- und Internetnetverbindung auf der Strecke nach Berlin an.

 

 

Die vorliegenden Ergebnisse fließen meinerseits in die Gespräche mit den Unternehmen ein, die diese dann verwenden können, um bei Stellenausschreibungen ggf. flexibler reagieren zu können. Gerade der Fachkräftemangel verlangt hier von allen Arbeitgebern entsprechende Reaktionen. 

 

Eine weitere Umfrage startet am kommenden Dienstag, dem 18. Januar. Diese befasst sich mit der Rathenower Innenstadt und die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden.